Super Smash Bros. Ultimate, Red Dead Online, Gris | Game Two #96


. Moin moin und hallo,
willkommen zu Game Two. Heute ist wieder alles dabei:
Was zum Kloppen, was zum Ballern und was zum Träumen. “Super Smash Bros.Ultimate”,
Red Dead Online” und “Gris”. Viel Spaß. * Titelmusik * Wir haben “Red Dead Redemption 2”
fast eine ganze Sendung gewidmet, aber über ein Feature
haben wir nicht geredet. Der Multiplayer-Modus
“Red Dead Online” wurde erst vor 2 Wochen
freigeschaltet. Jetzt können wir drüber reden. Wir reden über Züge überfallen,
Pferde striegeln und Bohnen essen, jetzt zusammen!
– Moment mal, Bohnen essen Bohnen isst man nicht.
Bohnen abonniert man. “Red Dead Online” ist da! Das potenzielle Multiplayer-Paradies
aller digitalen Aushilfscowboys. Was kann schon schief gehen?
Entwickler Rockstar Games baut auf die wohl anmutigste Open-World-
Kulisse der aktuellen Generation, kann die schreiberische Finesse
ihres Teams durch weitere Story-Missionen
auskosten und verschnürt das Ganze mit einem motivierenden
Level- und Belohnungssystem. Das klingt doch fantastisch.
Zumindest dachten wir das zu Beginn. Wenn wir unser Spielerlebnis
jetzt aber zusammenfassen sollten, würde es so aussehen: * Schüsse, Musik * Das strahlende Wildwest-Paradies
ist übervölkert von Vollidioten, die mit Anlauf in alle Ecken kacken. Und Rockstar tut nicht viel,
um gegenzulenken. Schlimmer: Wir sind meist
dazu verdammt, tatenlos zuzuschauen. Wie hier,
als uns erst der Match-Timer nach 10 Minuten
vom traurigen Schauspiel erlöst hat. Ja, “Red Dead Online”
hat uns einige Nerven gekostet. Um trotzdem Spielspaß aus der
Multiplayer-Komponente zu wringen, haben wir die krassesten Outlaws der
Game Two-Bande zusammengetrommelt. Die krassesten Outlaws, die im Vorfeld keinen Schimmer
von “Red Dead Online” hatten, und so unwissentlich den Online-
Dullis die Stirn bieten können. Die Bande?
Colin, Trant, Chris und Sebastian. – Da wird erst mal gewunken. Hallo! Nein, sorry, sorry! Nicht die Waffe ziehen,
nichts passiert. Oh! – Mein Gott! Okay, so, was machen wir jetzt
zur verdammten Hölle? Irgendwas greift mich an!
– Wer schießt denn schon wieder? Ich will doch nur schnell hier weg,
ohne dass mich einer tötet. Alter, ihr seid solche… Wo bist du?
– Da ist noch einer, links. Auch tot. Oh, Tranterich,
ich hab Trant getötet! Ey, weil die Spielernamen
nicht angezeigt werden! Wo seid ihr denn? Ich möchte einfach mit euch
zusammen ‘ne Mission machen. Jetzt wirft mich
mein eigener Gaul noch ab und verschwört sich gegen mich
und rennt weg. Komm doch her. – Klar,
jetzt erschießt mich noch einer. Alter, jetzt überfährt mich
diese Kutsche! Was ist hier los? Ich bin auf die Kutsche gesprungen.
– Wie hast du das geschafft? Ich bin unterm Rad! – Ich hab
die Kutsche gekapert, Leute. Sehr gut, du hast mich,
glaub ich, gerade gerettet. Das ist meine Bande. Hier wird gekutscht. – Sollen wir
alle zusammen baden gehen nachher? Was?? – Äääh… – Gut, der Einstieg ist,
je nachdem wieviel Glück man bei der Zusammenwürflung mit anderen
Spielern hat, ganz schön müßig. Die Open World des Hauptspiels
ist das Herzstück von “RDO”. Hier könnt ihr eine Story-Kampagne,
kleine Sidequests und Multiplayer-Modi ansteuern,
aber auch jagen, Blumen pflücken, Lager plündern oder handeln. Im direkten Vergleich
zum Einzelspieler-Modus streunen hier
viel weniger NPC-Bewohner herum. Aber hey, dafür sind schließlich
bis zu 24 andere Spieler da, die die Welt beleben. Unserer Erfahrung nach geht das
nur in der Hälfte aller Fälle gut. In der anderen werdet ihr
gegankt, gecampt, gegrieft oder sonst irgendwie getrollt. Das ist schon ein Punkt, an dem Rockstar Games
in der Beta-Phase arbeiten muss. Es braucht Grenzen
für trollige Nervensägen, damit sie die Erfahrung anderer
nicht ruinieren. Potenzielle Nerv-Kasper
dürfen gern durch einen Automatismus vom Server gekickt werden, ehe wir entmutigt
die Rage-Quit-Reißleine ziehen. – Jetzt kommt wieder so’n Affe!
Ich will nicht mehr. – Die Grundlage
ist nämlich nicht verkehrt. Die Online-Open-World bietet
ausgehungerten Red-Dead-Jüngern mit einer schmalen Story-Kampagne
willkommenes Futter. Z.Zt.ist das noch nicht auserzählt
und vom Missionsdesign etwas lahm, kann zusammen mit Freunden
aber echt Spaß machen. – Alle beisammen?
– “Red Dead Online” startet jetzt. Yes. – Geil.
– Jetzt wird’s richtig geil. Warte mal, ich hab keinen Bock,
selber zu reiten, ich reit bei dir mit.
– Das ist natürlich smart. Nicht schlecht. – Schießen oder was? Sollen wir uns absprechen
oder schießen wir einfach? Auf drei, würd ich sagen.
– Ich hab ganz links. Wer hat denn einfach geschossen?!
Das war nicht drei! Ich verspüre so etwas wie Fun. – Ja. Wie gehen wir vor?
– Wir müssen bestimmt schießen, was? “Erledige die Gesetzlosen”,
steht da. * Gelächter * Du bist geil
gegen die Kiste geritten. Ich bin so dumm
vom Pferd abgestiegen. 1, 2. – Oh, Feuer, Feuer! Zack.
– Ich pflück den vom Dach. – Zack. Was’n jetzt passiert? Alter! * Gelächter * Wenn weitere Missionen
nachgereicht werden, die das aktuelle Schießbudenfiguren
umpusten übersteigen, könnte das eine tolle Ergänzung
zum Hauptspiel werden. Zug- oder Raubüberfälle
im Stile von “GTA Online”-Heists gibt’s derzeit etwa noch nicht. Rockstar sollte zudem
schleunigst das mit dem doofen, stummen Protagonisten ablegen. – Good. – Klar, ihr sollt euch
in die Rolle eures selbsterstellten
Revolverhelden versetzen können. Aber um ehrlich zu sein
fällt mir das schwerer, wenn der Trottel
nicht mal ‘nen Mucks macht, wenn ihm jemand mit ‘nem geladenen
Schießprügel vor der Nase wedelt. – What the fuck do you want, eh?
What is it? You wanna get yourself killed
or something, huh? Shit. – Auch in den Nebenmissionen
steckt viel ungenutztes Potenzial. In ihnen erledigt ihr Botengänge,
deren Gut euch aber andere Spieler für den eigenen Profit
abknöpfen können. Prinzipiell ein spannendes
Katz-und-Maus-Spiel, wenn denn die Missionen
nur ein wenig den Epicness-Faktor von “ich trage Briefe aus”
übersteigen würden. * epische Musik * Da “Red Dead Online”
aber noch in der Beta ist, dürfte zukünftig
noch ein bisschen was passieren. Abseits davon gibt’s noch
kompetitive Multiplayer-Sperenzien. Aber, vielleicht
habt ihr das kommen sehen, auch die bleiben
hinter den Möglichkeiten zurück. Da gibt’s etwa Checkpoint-Rennen. Die Dinger, an deren Ende
wir oft Leuten zuschauen dürfen, wie sie Kreise in die Prärie-Sand
reiten. Ihr erinnert euch. Aber auch ohne Nerv-Hansel
sind die Rennen unspektakulär. Da die Checkpoints in beliebiger
Reihenfolge durchritten werden, gewinnt nicht zwangsläufig
der schnellste Reiter, sondern der
mit der besten Map-Kenntnis. Das ist nicht das, was wir uns unter
einem Rennen vorgestellt haben. Alternativ gibt es
diverse Deathmatch-Varianten, die hier “Showdowns” heißen. Klassisches Alle-gegen-alle,
Team-Gekloppe, King of the Hill oder ungewöhnlichere Modi
wie Most Wanted, in denen ihr mehr Punkte
bei Abschüssen von Gegnern erhaltet, je höher sie
in der Match-Rangliste stehen. Echt gelungen sind “Make it count”,
eine langsamere Western-Abwandlung des beliebten Battle Royals,
und “Meisterschütze”, in dem ihr euch Gegner
vom Hals halten müsst, während ihr möglichst zielsicher ins
Schwarze von Zielscheiben schießt. Die kompetitiven Modi
haben zwei große Probleme: Zum einen könnt ihr nicht gezielt
Maps oder Spielvarianten anwählen, sondern nur zwischen den Kategorien
Deathmatch und Rennen entscheiden. Wo ihr landet oder welche
Regel-Abwandlung ihr spielt, entscheidet der Zufall. Das zweite Problem ist Auto-Aiming. Das ist hier genauso essentiell
wie im Hauptspiel, raubt dem kompetitiven Kräftemessen
aber den Reiz. Separate Free-Aim-Lobbies
wären wünschenswert. Wer nämlich derzeit
das automatische Zielen deaktiviert, ist hemmungslos benachteiligt. Leider steht die Online-Erfahrung
derzeit noch auf wackeligen Beinen. Zwar ist das Ganze
weit vom Desaster-Level des “GTA Online”-Starts entfernt,
wo quasi nix lief, richtig rund läuft’s aber nicht. – Och nö, schon wieder
‘n Serverabbruch bei mir. Laber, oder? – Okay, dann ist das
der erste gescheiterte Versuch. Der erste?? Wo warst du
die letzten 2 Stunden? Der zehnte, tschuldigung. – Schickst
du mir noch mal ‘ne Einladung? Ja, lass uns erst mal verrecken. “Deine Verbindung zu Red Dead Online
wurde unterbrochen.” Alles klar? Dann geh ich einfach wieder rein.
“Schließt euch zusammen”. Ich komm gleich wieder rein,
kein Problem, Leute. Ich hab ‘nen Ladebildschirm. Ich bin schon in der Mission drin,
bin ich bei euch im Spiel? – Nein. Ich bin in einem ganz anderen
Trupp, cool, cool, cool. Ey, ich kann euch nicht beitreten, solange ihr
‘nen aktiven Inhalt spielt. Wann seid ihr fertig?
Ich kann nicht mitspielen. Rennserie startet gleich.
Bereit? Ja, bereit. “Achtung, dieses Spiel
ist nicht mehr verfügbar.” Cool. Dann joinen wir das nächste Spiel. Wir sind wieder draußen und ganz
woanders. – Wo sind wir denn jetzt? Ich bin nicht mal mehr im Trupp.
– Ich bin auch im Arsch der Heide und nicht mehr im Trupp. – Zum derzeitigen Stand der Beta
ist es zwar noch nicht möglich, Premium-Währung
für Echtgeld zu kaufen, dass das bald kommt,
merkt man aber deutlich. Im Spiel gibt es Dollar und Gold. Beide bekommt ihr bei Abschluss von
Missionen und Multiplayer-Partien. Schon mit Dollars gibt sich
das Spiel recht ziemlich geizig, obwohl viele nützliche Investitionen
extrem kostspielig sind. Der echte Witz ist aber das Gold: Da werdet ihr
nach einer 30-minütigen Mission nicht etwa mit einem
fetten Goldbarren belohnt, sondern bekommt nur ein paar Krümel
Goldstaub vorgeworfen. Für einen Goldbarren muss schon mal
7-8 Stunden geschuftet werden. Stellt das mal in Relation. Möchte ich mir z.B.
diese läppische Latzhose überwerfen, kostet mich das
16 Stunden meines Lebens. Sechzehn! Stunden! Während der Zeit
hab ich mir so ‘ne Latzhose schon 25 Mal selbst gehäkelt! Das hört bei optischen
Verschönerungen noch nicht auf: Auch spielerische Vorteile
wie flottere Gäule können mit Gold gekauft werden. Dadurch wären Spieler,
die echtes Geld investieren, dann wohl deutlich im Vorteil. Von dieser potenziellen Unfairness
mal abgesehen, demotivieren das langsam einkommende
Geld und die zu hohen Preise. Statt eines Fortschrittsgefühls
setzt schnell Ernüchterung ein. Haben wir uns erstmal
durch die Story-Häppchen gespielt und ein paar Multiplayer-Matches
ausgefochten, ist die Luft raus. Die grölenden Voice-Chat-Spacken
in den Spiel-Lobbies helfen auch nicht gerade. * Gegröle * Tja, “Red Dead Online”
hat derzeit einige Probleme. Noch trägt das Ganze aber ja
den Beta-Stempel im Namen, weshalb wir hoffen, dass Rockstar
einige Macken ausbessert. Denn das Grundgerüst
ist und bleibt interessant, und darüber,
dass es eine kostenlose Dreingabe zu einem fantastischen Hauptspiel
ist, beschweren wir uns auch nicht. Nur Spaß hatten wir bis jetzt
leider nicht sonderlich. – Oh Gott, ich hab hier
‘ne Pferde-Slot-Machine. – Was? ‘ne Pferde-Slot-Machine? – Okay. * Musik * Es ist ein ungeschriebenes
Nintendo-Gesetz: Jede Konsole hat ‘n Mario,
jede Konsole ‘n Zelda und jede Konsole
hat ‘n “Super Smash Bros.”. Seit dem N64 zählt diese Prügelserie zu den besten Pferden
im Stall Nintendos. Warum? – Ich weiß nicht, warum.
– Erklär mir einer, warum. Es ist hektisch, schnell, chaotisch. Ich kann’s nicht erklären,
es ist ein Bildschirm voller “Hä”s. Zum Glück kennt sich
Markus damit aus. Ja, Markus hat richtig Peil
bei “Super Smash Bros.”. Von dem Spiel, da kennt er sich aus? Wer keine Ahnung davon hat,
der ist richtig im Arsch. Zum Glück gibt’s Markus.
– Rette uns! Mit “Super Smash Bros.” denkt sich
Nintendo immer wieder aufs Neue: – ‘ne Tracht Prügel
hat noch keinem geschadet. – Erst recht nicht,
wenn die Schellen nicht von dahergelaufenen
Dorfschlägern, sondern von Mario, Pikachu, Link, Donkey Kong
und Co. verteilt werden. Seit ihrem Debüt 1999 auf dem N64
trifft sich Nintendos Prügel-Elite regelmäßig zu deftigen
Massen-Keilereien. Fast 20 Jahre später
geht jetzt das Franchise-Gebolze mit “Super Smash Bros. Ultimate”
in die 5.Runde. Einen vielversprechenden Titel
haben sie ausgesucht: Ultimate. Ich schlag das mal eben nach… Ah ja, ultimativ:
“sich nicht mehr verbessern lassend oder das höchste Stadium
einer Entwicklung darstellend”. Na, das wollen wir mal sehen. Fangen wir mit dem wichtigsten
Punkt an: dem Gameplay. Hier hat sich auf dem ersten Blick
nicht viel verändert. Und das muss es auch nicht.
Smash-üblich haben eure Kämpfer keinen Gesundheitsbalken,
sondern eine Prozentanzeige, die den eingesteckten Schaden
anzeigt. Je höher die Zahl, umso leichter lässt sich ein Kämpfer
aus dem Ring kloppen. Denn in “Smash Bros.”
geht es nicht darum, sein Gegenüber
zur Bewusstlosigkeit zu prügeln, sondern ihn
vom Schlachtfeld zu kicken. Das sollte auch Einsteigern
schnell gelingen, denn grundlegend ist die Steuerung
jedes Kämpfers identisch. Mit A hagelt es
Hieb- und Tritt-Kombos, mit B folgen Spezial-Angriffe. Viele Attacken
können aufgeladen werden und so fliegen die Gegner
gen Horizont. Klingt als wäre alles beim Alten.
Ist es im Prinzip auch, denn als Grundgerüst dient
“Super Smash Bros.” für die Wii U. Doch wurde im Verborgenen ordentlich
geschraubt, etwa am Spieltempo. Die Kämpfe sind flotter als zuvor. Ihr könnt Items
auch in der Bewegung aufheben oder in der Luft
kontrolliert ausweichen. Zudem gibt es Feinjustierungen,
die euch dazu animieren, flexibler zu kämpfen. Bleibt ihr zu lange
auf eurer sicheren Spawn-Plattform, verliert ihr eure Unverwundbarkeit
beim Wiedereinstieg schneller, weicht ihr zu häufig
hintereinander aus, bekommt ihr schneller wieder Schaden
oder ihr hängt zu lange an einem Vorsprung und könnt euch
irgendwann nicht mehr festhalten. Klingt alles nach Kleinkram,
aber die Vielzahl der Anpassungen haben zu einem geschmeidigen
Spielgefühl geführt. Auch wenn einige
“Smash Bros.Melee”-Verfechter wohl noch nicht beeindruckt sind,
wir sind es. Ist das Gameplay also ultimativ?
Naja, zumindest ist es nah dran. Anders als das Kämpfer-Line-Up. Ultimativ ist hier
genau der richtige Ausdruck. Sämtliche Kämpfer aus allen
bisherigen Teilen sind dabei. Dazu kommen eine Handvoll
neue Prügelknaben wie Ridley, King K. Rool oder der Inkling. Hier ist jeder erdenkliche Kämpfer
aus dem Nintendo-Kosmos nun dabei. Gut, vielleicht nicht jeder. – Und der letzte Platz im
“Super Smash Bros.”-Kämpfer-Line-up geht an die Topfpflanze! Oh no! – Auch ohne Waluigi
haben wir eine stolze Ansammlung von 76 Charakteren. Wenn ihr jeden Schläger
nur 15 Min.spielt, seid ihr
knapp 20 Stunden beschäftigt. Umso erstaunlicher ist es,
dass sich fast alle Recken unterschiedlich anfühlen
und trotzdem auf den ersten Blick kein unfaires
Kräfteverhältnis herrscht. Pikachu bewegt sich
so mopsig und zugleich flink, wie man es von der gelben
Elektromaus gewohnt ist, die Inklinge besudeln alles
mit Farbe und tauchen darin ein und Bowser stapft schwerfällig
und feuerspeiend durch den Ring. Zudem haben einige Charaktere
neue Moves bekommen, alte wurden überarbeitet und optisch
gab’s hier und da Feintunings. V.a.das Arschvolumen
von Zero Suit Samus oder Snake wurde um 25% verkleinert.
Wurde aber auch Zeit. – Alrighty then. – Das Kämpfer-Line-up ist also… Kommen wir zum Herzstück: dem Smash-Modus. Hier könnt ihr euch
mit bis zu 8 computergesteuerten oder, noch besser,
mit menschlichen Gegnern nach Herzenslust kloppen. – Aua. – Geil.
– Fangen wir mit normalem Smash an. Ich würd sagen,
erst mal aufs Maul hauen. Erst mal wird unter uns geklärt,
wer die Hosen an hat. Ryu! – Ich bin Melinda.
– Kirby ist ziemlich OP, ne? Seht ihr diese geile Hundefresse? Die wird euch gleich
richtig auf den Sack gehen. Mit meiner Angel
werd ich euch angeln. Ruhe, jetzt gibt’s aufs Maul. Jetzt wird erst mal geballert.
– Ist ja krass. – Super Hund! Guck, hier, weggeangelt.
– Scheiß Angel. Ich hab gesehen, was hier abgeht. Alter, diese Drecksangel.
– Weggeangelt! Angel! Die Angel ist so geil, Alter! * Gelächter * Ich angel deine Bombe. * Gelächter * Melinda. – Melinda! – Ja, da hatten unsere Jungs
‘ne Menge Spaß. Noch spaßiger wirds, wenn ihr
an den Smash-Regeln schraubt. Eine klassische Runde ohne Zeitlimit
und mit 3 Leben? Klar, geht immer. Ihr könnt aber auch alle
permanent Feuer speien lassen, die Geschwindigkeit erhöhen,
jedem riesige Körper geben, direkt mit 300% Schaden starten
oder nur bestimmte Items auswählen. – Das heutige Match
ist eine Lasergewehr-Spezialrunde. Wow, da schnappt sich Samos
schon die erste Waffe und… trifft eine völlig unwichtige
Person im Publikum. Die Möglichkeiten im Smash-Modus
sind einfach immens. Praktischerweise könnt ihr
eure Lieblingseinstellungen mit Namen speichern, um so jederzeit
darauf zugreifen zu können. Euch sind kaum Grenzen gesetzt und das Herumprobieren
sorgt lange für Spaß. Prädikat: Die Qual der Wahl
habt ihr auch bei den Stages, denn davon gibt es über 100!
Neu sind aber nur 4 davon: die Muränentürme,
das New Donk City Rathaus, Schloss Dracula
und der Turm des Plateaus. Der Rest besteht aus grafisch
polierten Stages der Vorgängertitel. Die meisten Level sind aber
nicht nur schick anzusehen, sondern stecken auch
voller schöner Details. Ja gut, “schön” nicht gerade.
Wir meinen eher sowas: Im “Duck Hunt”-Level könnt ihr
tatsächlich “Duck Hunt” spielen und Highscores jagen oder ihr sucht
in der “Mario Odyssey”-Stage nach verschiedenen Musikern und
lasst so ein Musikstück entstehen. Solche liebevollen Details
findet man an jeder Ecke. – Oh no! – Wenn ihr keine Lust habt,
überfahren, in die Luft gewirbelt oder weggespült zu werden, könnt ihr
die Umwelteinflüsse ausstellen oder auf bestimmte Stages
ganz verzichten. Die Auswahl ist groß genug, ein paar neue Stages mehr
hätten wir uns aber gewünscht. Deshalb: Viel Bekanntes
gibt es auch im Singleplayer-Modus. Sowohl den klassischen Modus
als auch 100- oder Allstar-Smash, kennt man aus den Vorgängern.
Geändert hat sich hier nur wenig, und nicht unbedingt zum Besseren. So wurden etwa die beliebten
Bonuslevel “Target Smash” und “Homerun Contest” durch ein ödes
Münzsammel-Level ersetzt. Eindeutig: Wesentlich interessanter
ist der Abenteuer-Modus, der auf den Namen
“Stern der irrenden Lichter” hört. In einer epischen Sequenz
müsst ihr mit ansehen, wie all eure Helden
von der Riesenhand gegrillt und zu willenlosen Marionetten
gemacht werden. Keine Sorge, ihr könnt sie retten, indem ihr ihnen
wieder Verstand einprügelt und nebenbei über die Karte
verstreute Geister sammelt. Die sehen nicht nur knuffig aus,
sondern geben auch Zusatzeffekte wie Windresistenz,
höhere Geschwindigkeit oder bestimmte Start-Items.
Die braucht ihr auch, denn die meisten Kämpfe
sind alles andere als normal. Mal ist der Boden Lava,
mal habt ihr es mit starkem Wind oder umgekehrter Steuerung zu tun.
Manche Kämpfe sind so schon frustig, fehlt euch auch noch
der passende Geist, wird euer Nervenkostüm
noch stärker beansprucht. Trotzdem hatten wir großen Spaß
mit dem Abenteuer-Modus. Die Herausforderungen
bieten eine angenehme Abwechslung zum sonstigen Smash-Alltag. Eine Story
solltet ihr nicht erwarten, die beschränkt sich
auf die zweiminütige Intro-Sequenz. Die restlichen 30 Stunden
verbringt ihr mit Kämpfen und dem Sammeln der Geister.
Der Abenteuer-Modus ist zumindest: Was uns an jeder Ecke auffällt,
ist die Liebe zum Detail. So bekommen nicht nur Feuer-Pokemon
im Wasser Schaden, sondern auch Sonic, da der
bekanntermaßen nicht schwimmen kann. Oder ihr wechselt
Bowser Juniors Kostüme und bekommt
die restlichen Koopalinge. Spielt ihr mit Snake
auf Shadow Moses, könnt ihr ein Easter Egg aktivieren und lauscht witzigen Codec-
Gesprächen zu fast allen Kämpfern. Die Details und Referenzen sind: Fehlt noch die Grafik. Die sieht zwar so gut aus wie nie,
etwas meckern müssen wir trotzdem. Um einen ordentlichen Schlag
zu untermalen, wurde bei den Spiel
nie mit Effekten gegeizt. * Videospielgeräusche * Hier hat man es aber übertrieben. So toll die Effekte
manchmal aussehen, ist der Bildschirm schnell
vollgeklatscht mit Raucheffekten, Energiestrahlen,
Trefferanzeigen und Co. Sind noch mehrere Spieler dabei
und im Hintergrund geht die Post ab, geht schnell die Übersicht flöten
und Chaos bricht aus. Stellt euch das Ganze mit 8 Spielern
noch im Tabletop-Modus vor. * Gelächter * – Hä? – Was passiert?
– Mal näher ran: hä? Wie viele Leben hab ich noch?
– Ich weiß es nicht. Da raffst du nix. – Das ist echt… – Gut, so sollte man “Smash Bros.”
vielleicht nicht spielen, aber das Chaos
ist auch sonst ziemlich hoch. Das kann spaßig sein,
ist aber meist eher nervig. Wir verstehen auch nicht,
wieso Kämpfe schon starten, obwohl fette Schrift
noch die Sicht versperrt. Das ist: Darf sich das Spiel
also als ultimativ bezeichnen? Verbessern lässt sich immer was,
v.a.an der Übersicht. Abseits davon haben wir
erstaunlich wenig auszusetzen. Am Gameplay
wurde genau richtig geschliffen, die Einstellungsmöglichkeiten
bieten für jeden Geschmack was und v.a.platzt “Smash Bros.”
fast vor Liebe und Details. Dann noch der massive Inhalt:
76 Kämpfer, 103 Stages, über 1200 Geister zum Sammeln
und über 800 Nintendo-Songs, die auch im Standby
angehört werden können. Bei all dem ist der Prügel-Spaß
zumindest verdammt nah dran am ultimativen Smash-Spiel. Ach, und Waluigi hat es
auch noch ins Spiel geschafft. – Waluigi, dein großer Auftritt. Ab in dein Glas! Oh no! * Videospielgeräusche * Gute Arbeit, Waluigi. Äääääh! Oh no! * Musik * Hallo, Freunde des gesunden
Spiele-Enthusiasmus! Kurz vor Weihnachten hat Onkel Krogi
‘nen Sack mit Gaming-News geschnürt. Da schau ich mal rein. Woh! Das geht schon mal gut los! Passend zur kalten Jahreszeit
kündigt Capcom mit “Iceborn” die erste große Erweiterung
für “Monster Hunter: World” an. Die setzt story-technisch
nahtlos am Ende des Hauptspiels an und bietet, wie der Name
vermuten lässt, neben neuen Quests, Waffen und Monstern
auch verschneite Gebiete. Los geht’s im Herbst 2019,
erstmal nur auf PS 4 und Xbox One. Keine Sorge:
Die PC-Version ist in Arbeit, hat aber noch kein
konkretes Releasefenster. Um euch die Wartezeit zu verkürzen, startet demnächst ein cooles
Crossover mit CD Projekt Red: Anfang 2019 dürft ihr euch
als Geralt von Riva in die Monsterjagd stürzen.
Das kostenlose Update baut zudem eine neue Questline ein,
die die Gameplay-Mechaniken der “Witcher”-Reihe in die Welt
von “Monster Hunter: World” bringt. Weiter im Text. Oh, was Neues zu “CS:GO”!
Da bin ich mal gespannt. Ach du Scheiße,
das klingt gar nicht gut. Mit dem neuen Update “Danger Zone”
für “CounterStrike:Global Offensive” rüstet Valve nicht nur
einen Battle Royale-Modus nach, sondern stellt den Shooter
auf Free2Play um. Das stößt vielen Fans sauer auf. Das zeigte sich
in einer Shitstorm-Welle auf Steam. Hier kassierte das Spiel
innerhalb eines Tages satte 14.000 negative Reviews.
Warum eigentlich? V.a.alteingesessene Fans
ärgerten sich über mangelnde Wertschätzung
ihrer jahrelangen Treue. “CS:GO”-Zocker,
die bereits Geld ausgegeben haben, bekamen als Lohn
nämlich nur ein Abzeichen. Zudem scheinen sich
durch die Free2Play-Umstellung verstärkt Cheater
auf den Servern zu tummeln. Kritisiert wird auch, dass man
sich den Zugang zur Prime-Liga nun alternativ erkaufen kann. Zuvor mussten sich “CS:GO”-Fans
den Prime-Status durch Erreichen von Level 21 hart erspielen
und ihre Telefonnummer hinterlegen. Allem Gemecker zum Trotz
steigen aber die User-Zahlen. Auch die Stimmung in den Reviews
dreht sich wieder ins Positive. Jetzt haben wir genug gemeckert, deswegen kommt jetzt
was richtig Fettes für euch. Ubisoft hat ganze 18 Monate
nach der offiziellen Ankündigung von “Beyond Good & Evil 2” endlich ein neues Video mit
Pre-Alpha-Gameplay veröffentlicht. In Sachen Story
erfährt man nicht viel, doch das ausgeklügelte Kampfsystem
wirkt interessant. Zusätzlich zu den Basiswaffen
Marke Pistole, Schwert und Jetpack gibt es Augmentierungen.
Das sind spezielle Skills, die man durch Kombinationen zu einem einzigartigen Kampfstil
verketten kann. Aber Vorsicht: Diese Skills
könnt nicht nur ihr meistern, sondern auch Gegner und NPCs.
Das ist noch nicht alles: Die Entwickler schrauben
an einer riesigen Spielwelt a la “Star Citizen”, deren Grenzenlosigkeit perfekt
zum Weltraum-Piratenleben passt. Diesen Kosmos
dürft ihr mit fliegenden Motorrädern und anpassbaren
Raumschiffen bereisen. Auch wenn das etwa so machbar
wie der Berliner Flughafen klingt, sind wir irgendwie angehyped. Oh, da sind noch jede Menge
kleine News drin! Ihr wisst, was das heißt:
der News-Ticker! Conan im Doppelpack: Das US-amerikanische Spielestudio
Petroglyph Games entwickelt derzeit einen Echtzeitstrategie-Titel
im Universum von “Conan der Barbar”. Der soll im 2.Quartal 2019
erscheinen und sich an Spielen
wie “They Are Billions” orientieren. Dazu bestätigt Funcom die
Entwicklung eines Singleplayer-RPGs rund um den Barbaren.
Mega erfolgreich: Der neueste Teil
des Landwirtschaft-Simulators verkaufte sich in den 10 Tagen
nach Release über eine Mio.mal. Heißes aus der Gerüchteküche: Die
Neuauflage von “Crash Team Racing” wird wohl um Extra-Inhalte wie
neue Karts und Strecken aufgebohrt. Die Hölle schlägt zurück:
Doom-Mitgründer John Romero arbeitet an einem
inoffiziellen 5.Kapitel des 25 Jahre alten Ego-Klassikers.
“SIGIL” wird als kostenloses Add-on allen Besitzern des Originals
zur Verfügung stehen und bringt neue Singleplayer-
sowie Multiplayer-Maps mit. Neue Konkurrenz für Steam:
Neben dem Epic Games Store kommt mit Robot Cache
ein weiterer Online-Shop für Spiele. Beide Stores
bieten Entwicklern und Publishern attraktivere Konditionen als Steam
und könnten mit Valves beliebter Plattform
in Zukunft konkurrieren. Azeroth in “Skyrim”:
Die 2012 ins Leben gerufene Mod für “The Elder Scrolls 5”, die die Spielwelt
von “World of Warcraft” in Bethesdas RPG-Bestseller
zum Leben erwecken sollte, wurde vom Modder Fled1 überarbeitet. Das Ergebnis:
neue Gebiete und Dungeons. U.a.sind der Wald von Elwynn,
Scholomance und Westfall enthalten. Gefangen in Grauselhurz:
Auf der Hexenwald-Map lieferten sich “Hearthstone”-Zocker
DisguisedToast und ein Königsbann-Schurke
ein besonders ausdauerndes Match. Nach 3,5 Stunden
wurde DisguisedToast besiegt. Zum Vergleich: Normale Matches
dauern meist nur ca.15 Minuten. Es ist soweit:
Wir dürfen offiziell verkünden, dass Etienne Cerdric Garde laut
Brandwatch Influencer Report 2018 der wichtigste Games-Influencer
auf Twitter ist! Gemessen wurde dies
anhand der Menge von Retweets, Erwähnungen
und Reaktionen der Follower. Eddys nächstes Ziel:
die Weltherrschaft. Was kommt nach Weihnachten?
Richtig, Ostern. Twitter-User Pixelbuster
hat Ende letzter Woche ein Easter Egg
in “Just Cause 4” gefunden, das für Begeisterung sorgt. Im Video läuft Rico Rodriguez
durch einen Rohbau. Tja, was dann passiert?
Seht und hört einfach selbst. * Musik: A-ha: “Take on me” * Das war’s von mir für diese Woche,
aber keine Sorge: Ich bin Europas Kartenkönig
und fühl mich wunderbar! In diesem Sinne, bis nächste Woche! * Musik * So, jetzt sind wir durch
mit den AAA-Granaten, fehlt noch was fürs Herz. Und zwar “Gris”,
stolzer Gewinner unseres GTGAFAs, des Game Two-Gamescom-
Artsy-Fartsy-Awards. Also bitte, “Gris”,
enttäusch uns nicht! * leise Schritte, Wind * * leise Schritte, Wind * * emotionale, sphärische Musik * Das ist “Gris”. “Gris” ist das erste Spiel
von Nomada Studio, einem jungen Entwicklerteam
aus Barcelona. Weder das Studio
noch das Spiel hätte es gegeben, wäre es nicht zu einem
glücklichen Zufall gekommen. Die Geschichte beginnt, als die Freunde Adrian Cuevaz
und Roger Mendoza, beide zu jener Zeit
Programmierer bei Ubisoft Barcelona, auf einer Party
den Künstler Conrad Roset treffen. Tja, und was mit einem zwanglosen
Party-Plausch begann, können wir
seit dem 13.Dezember bestaunen. “Gris” ist nicht nur
der Name des Spiels, sondern auch der eines Mädchens,
das seine Welt nach einem einschneidenden Ereignis
in tristem Grau vorfindet. So bleibt ihm nichts übrig
als auf eine Reise zu gehen, um die Farbe zurückzuholen und seine
Welt wieder zum Leben zu erwecken. Was sofort ins Auge fällt
ist die Zartheit von “Gris”. Schaut euch Conrad Rosets
Zeichenstil an, bestehend aus feinen Linien
und weichen Wasserfarben. Sehr zart. Oder der Soundtrack der ebenfalls
aus Barcelona stammenden Band Berlinist,
der mit melancholischen Klängen das Gefühl der Einsamkeit verstärkt.
Super zart. Und hört mal die Soundeffekte an
wie das Rauschen des Windes oder die Schritte der Heldin. * leise Schritte * Ultra zart. Die Produktion
solch zarter Soundeffekte muss enormes Feingefühl
erfordert haben. – (flüstert:) Alles klar, Achtung. Das ist zu heftig. Immer noch zu wuchtig.
– Warte, ich hab ‘ne Idee. Mit diesen ganz kleinen Füßen
ganz vosichtig… (schreit:) Das ist es!! – Au! Kenner haben längst gecheckt, dass “Gris” zur Klasse
der emotionalen Spiele gehört, deren Kern weniger die spielerische
Herausforderung ist, sondern die Erzeugung von Emotionen. Zu diesem Genre würden wir
“Flower” und “Journey” zählen. Aber auch “Limbo”,
“Inside”, “Bound” und “Abzu”. Und eigentlich auch Spiele
wie “The Last Guardian” oder “Ori and the Blind Forest”. Alles Titel, die in erster Linie
den Spieler berühren wollen, sei es durch ihre audiovisuelle
Gestaltung, ihre Charaktere oder besonders intensive Momente. – Will he die or something?
– No, he doesn’t die. Are you okay? – Spielerisch komplex
sind diese Titel eher selten. Das trifft auch auf “Gris” zu, denn im Prinzip ist es
ein simples 2D-Jump’n’Run. Könnt ihr zu Beginn
eigentlich nur springen, lernt ihr im Verlauf
noch ein paar neue Fähigkeiten wie den Klotz-Move, mit dem ihr
Wege freimacht oder Rätsel löst. Oder die Fisch-Verwandlung, die euch die Fortbewegung
unter Wasser erlaubt. An bestimmten Stellen
benötigt ihr kleine Pünktchen, um voranzukommen, und die gilt es
dann in der Umgebung zu suchen. Das wär’s im Grunde. Nennenswert
sind vielleicht noch die Bosse, wenn man das Wort
überhaupt benutzen will. Denn die Begegnungen
mit den schwarzen Riesentieren sind keine klassischen Kämpfe,
sondern eher Überwindungen: Ihr müsst nur
an ihnen vorbei kommen. Weder könnt ihr sie verletzen,
noch können sie euch verletzen. So verzichtet “Gris”
komplett auf Bildschirmtode, ein Game Over gibt’s nicht. Das ergibt, zusammen
mit der knackig präzisen Steuerung und den kreativen Aufgaben,
ein angenehm frustfreies Abenteuer, das euch ein ungestörtes Abtauchen
in eine schöne Welt ermöglicht. Der einzige Wermutstropfen ist, wie
oft bei solchen Spielen, die Dauer: Länger als 3-4 Stunden werdet ihr
kaum brauchen, um das Ende zu sehen. Zwar könnt ihr anschließend
die einzelnen Kapitel anwählen, um jene versteckten Sphären
zu finden, die ihr beim ersten Durchgang
verpasst habt. Aber das war’s dann. “Gris” ist aber eines der schönsten
Spielerlebnisse dieses Jahres. Wenn ihr euch für solche Games
begeistern könnt, greift zu. Die knapp 17 Euro, die “Gris” auf
Steam oder im Nintendo eShop kostet, sind es allemal wert. Wenn ihr euch geniert,
sowas Zauberhaftes zu spielen, weil ihr ein taffer Typ seid, so wie unser Micha,
spielt’s halt, wo euch keiner sieht. * dramatische Musik * Micha, was machst du da?
– Krafttraining. * Musik * Das war die letzte reguläre Folge
Game Two dieses Jahr. – Och nö. Aber nächste Woche gibt’s eine
spezielle Weihnachtsfolge. – Oh ja! Wiederschau’n.
– Oh man. – Reingehau’n. Das heißt doch “Pokeman”.
– “Pokeman”! ‘tschuldigung. So, jetzt sind wir schon durch
mit den… AAA… Nein, noch mal neu. Scheiße. Man muss es ausprobieren,
um es zu wissen. Mich… Was machst du… Mich! Hm? Gute Arbeit, Waluigi. – Argh! Ich hab gezuckt,
bevor du gehauen hast. Untertitel: ARD Text
im Auftrag von funk (2018) * leises Klicken * Hört ihr das?
Das ist der Sound eines Abonnements. Wenn ihr’s richtig machen wollt,
macht auch die Glocke an. Dann können wir euch noch weiter mit künstlerisch
wertvollen Beiträgen beliefern. Vielen Dank. * leises Klicken * Ja, das ist es.
Das ist sehr schön.

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100 thoughts on “Super Smash Bros. Ultimate, Red Dead Online, Gris | Game Two #96

  1. bild ich mir das ein oder werden die Releases der AAA Spiele immer weniger?
    also dieses Jahr gibt es ja rein überhaupt nichts… außer Just Cause 4.
    und das Game will glaub ich niemand unter dem Weihnachtsbaum liegen haben.
    Ich betrachte jetzt lediglich PC-Releases.
    Das das nicht für Nintendo gilt ist mir schon bewusst^^
    also für Christmas Sale ist das schon echt mager irgendwie…
    vielleicht sind meine Erinnerung zu den letzten Jahren auch trübe, aber ich meine da gab es mehr

  2. Red dead redemtion online wird wie Gta mit Kontent überhäuft werden , der allerding so teuer ist das man nichts machen kann außer ihn mit ingame Währung zu kaufen (außer man akzepriert den Grind des Todes) Sie haben bei Gta die absurd teuren Sachen erst langsam eingeführt aber bei red dead redemption scheinen sie dreister vor zu gehen, was irgendwie auch Sinn macht, da die Gaming Community bei Gta ja nicht groß gemeckert hat. Meiner Meinung nach sollte man darauf hinweisen, dass Gta online Pay to Win populär und Massentauglich gemacht hat wie kein anderes Spiel, und Rockstar wird es bei Red Dead Redemption sicher gleich machen.

  3. Also ein grind, pay to win, unfertiger, nur mit Freunden spielbarer scheiß wie GTA Online. Kann ich mir also sparen danke Game Two

  4. Wie immer sehr gut. Nur zu kurz, ich weiß es kommt immer auf die spiele an und zeit druck uvm… Macht weiter so, und allen frohe feiertage und viel Gesundheit .

  5. Ich wünsche euch schon mal viel Erfolg und vor allem Gesundheit.
    Auf ein weiteres kreatives und humorvolles aber auch investigatives Jahr mit Game Two 🙂

  6. Verstehe auch nicht wie man bei einem neueren Teil, alte Charaktere nicht einfach beibehält. Besstes Beispiel ist wohl Mortal Kombat. Es sollen Einfach alle Helden verfügbar sein.

  7. Ich mag open World spiele aber heutzutage ist es im Multiplayerbereich eher ein sinnloses draufrumgeballer auf alles was sich bewegt. da spiel ich lieber Egoshooter im multi da ist die welt noch in ordnung

  8. Egal wie sehr ich die Bohnen mag …
    Für Leute die jahrtelange Videospielerfahrung haben, besitzen die meisten ABSOLUT KEINEN SKILL XDD
    Und das ist schon etwas traurig und mindert das Vergnügen beim zuschauen :/

  9. Hab gerade Like 10.666 gegeben, das is voll Metal!
    #kommentarfüralgoritmus
    tolle Folge, wie immer also, wer sich von euch nicht unterhalten fühlt müsste innerlich tot sein.
    <3

  10. Schon nervig, dass R* in friends only Lobbys so ziemlich alles verbietet. In random Lobbys is permanent Krieg, alles voll mit ätzenden Griefer und Cheater, wie soll man da noch Cash farmen ? Ach ja, die wollen ja ihre Shark Cards verticken…
    Zum glück hab ich nen Freund aus Brasilien, der Lobbys machen kann, wo alle rausfliegen von den er die IP nicht hat. Ist aber jedes mal ein Aufwand für ihn. Traurig, dass das Spiel das nicht hergibt, dass Freunde in Ruhe zusammen zocken können und man auf solche komplizierte Methoden zugreifen muss.
    R* muss da echt was machen, sonst hol ich mir RDR2 nicht.

  11. Danke Leute, riddich gut was ihr macht!
    Aber zu wenig. Ich brauch 24/7 Betreuung. Schreibt mir zurück, bei mir wird bald n WG-Zimmer frei.

  12. Falls sich jemand fragt, wie die geile Hintergrundmusik heißt, die bei 9:54 von Red Dead Online beginnt, es ist Circuit Benders https://m.youtube.com/watch?v=uNpNbAuB8xs

    #GameTwo ihr seid wirklich auf sehr hohem Niveau unterwegs. Ja geil hab ich Bock drauf!

  13. Ich bin seit meiner Geburt Playstation-Spieler. Dennoch fand ich Super Smash Bros schon immer geil. Ich hoffe, sowas kommt auch mal für die Playstation (Playstation All-Star Battle Royale ging schon mal in die Richtung).
    Wie immer eine tolle Folge!

  14. echt minus con rockstar einen auf billigen app verkäufer zu machen mit der masche"du musst ja kein geld ausgeben"und lässt einen dann 16 std für ne latzhose grinden.Das haben die mit ihrwm übertriebenen bank account durch gta 5 doch nicht nötig.Echt lächerlich rockstar dass ihr so geldgierig in der Hinsicht seid wo ihr doch sonst im singleplayer echt mal wieder ein meisterwerk geschaffen habt

  15. War eigentlich klar, dass Rockstar nach dem finanziellen Erfolg von GTA Online, auch bei Red Dead Online die Spieler melken will. Ich finde diese Pay to win Scheiße einfach nur zum kotzen. Ach war das schön bei GTA 4 oder RDR1 als es noch ordentliche Story DLCs gab, statt Online Updates, die einem nur was bringen wenn man Ingame Währung mit Echtgeld kauft. Da bezahl ich lieber für ein ordentliches Story DLC 30€ als mir diese Online Geld Kacke aufs Auge drücken zu lassen. Hat schon bei GTA Online gefrustet wenn man gefühlt 100h spielen musste um sich 1 Auto kaufen zu können.

    Echt traurig da ich früher immer Fan von Rockstar war, weil die für Spielspaß statt Profitsucht standen. Jetzt fahren die auch diese Pay to win, micro transactions usw Schiene. Echt ne Schande

  16. Smash Bros. ist wie Pizza, selbst schlechtere sind gut. Obwohl Ich jedes der Spiele zemlich gleich gut finde…
    Die Mechaniken mit dem festhalten und dem ausweichen gab es aber schon bei Melee!!

  17. Ich habe relativ viel Smash Ultimate gezockt und Videos zu dem Thema gesehen und wusste bis zu dem Zeitpunkt 16:07 nicht, dass Kirby Projektile schlucken kann.

  18. RDR2 war doch schon beim Release eine $$$-Cow – was da für Preise für ein Steelbook OHNE SPIEL !!!!111!1!!! aufgerufen wurden – das werde ich mir nicht antun 🙂

  19. Das waluigi wieder Mal nicht ins Spiel gekommen ist finde ich inzwischen absolut lächerlich die Fans wünschen sich das schon seit brawl und nix kam dabei herum aber Hauptsache ne Topfpflanze belegt den Platz von waluigi oder Melinda

  20. Boah! Red Dead Online wird genau so Scheiße wie GTA Online! Dauert auch bestimmt nicht lange bis die ersten "Modder" auftauchen… 🤮🤮🤮

  21. smash brothers hat auf der N64 so unglaublich fun gemacht. Heute ist das nur noch erschreckend überladen, durcheinander und setzt gefühlt weniger auf skills. Eher auf "guck mal was das lustige Level macht" oder " wenn ich das Item bekomme haue ich alle mit einem Schlag raus"

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